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Fledermäuse und das Coronavirus SARS-CoV-2

Das weltweite Auftreten des Coronavirus SARS-CoV-2, das die Lungenkrankheit COVID-19 auslöst, sorgt auch hier für Verunsicherung. Österreichische Fledermäuse sind keine Überträger von SARS-CoV-2. Leider wird in den Medien oft von Fledermäusen als Ursprung des Virus berichtet, was einen sehr komplexen und wissenschaftlich noch unbelegten Übertragungsweg sehr vereinfacht darstellt. Damit geraten Fledermäuse zu Unrecht in Verruf als Krankheitsüberträger. Quartierbesitzer und -betreuer müssen sich keine Sorgen machen, selbst im direkten Kontakt ist es extrem unwahrscheinlich, dass Fledermäuse Menschen oder Menschen Fledermäuse mit SARS-CoV-2 anstecken können. Auftreten und Ausbreitung von SARS-CoV-2 und anderer von Tieren auf Menschen übertragener Viren (Zoonosen) werden nicht durch einzelne Arten oder Artengruppen, wie Fledermäuse, Schuppentiere, Nagetiere, etc. verursacht, sondern müssen als direkte Folge und Rückkopplung aus dem verheerenden Umgang der Menschen mit Tieren, Ökosystemen und dem daraus resultierenden Artenschwund begriffen werden (López-Baucells et al. 2018).

 

Das Wichtigste kurz zusammengefasst aus einem Informationsblatt der Deutschen Fledermauswarte von Florian Gloza-Rausch, Markus Fritze, und Kollegen:

 

1. Einheimische Fledermäuse sind nicht mit SARS-CoV 2 infiziert. 

 

2. Das humane SARS-CoV 2 ist genetisch eng mit Viren von Wildtieren verwandt, der genaue Ursprung von SARS-CoV 2 oder dessen Vorläufer ist nach wie vor ungeklärt. 

 

3. Eine Übertragung von SARS-CoV-ähnlichen Viren aus Fledermäusen direkt auf Menschen ist sehr unwahrscheinlich. 

 

4. Ein Muster vergangener Zoonosen ist die Bedeutung von Massentierhaltungen (z.B. im Falle der Schweinegrippe) und Wildtiermärkten, auf denen Wildtiere lebend, frisch geschlachtet oder zubereitet zum Verkauf angeboten werden. 

 

5. Fledermäuse aufgrund einer vermeintlichen Gesundheitsgefahr zu bekämpfen, ist völlig unbegründet und strafbar. 

 

6. Das Naturschutz-Ehrenamt ist mit der universitären und außeruniversitären Forschung eng vernetzt und unterstützt die Wissenschaft. 

 

7. Es ist unwahrscheinlich, dass Coronaviren aus Fledermauskot eine unmittelbare Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellen. 

 

8. Nach bisherigen Erkenntnissen sind bei SARS-ähnlichen Coronaviren immer Zwischenwirte im Rahmen mehrerer zoonotischer Übergänge notwendig, um einen humanpathogenen Erreger entstehen zu lassen. 

 

9. Fledermäuse sind weltweit wichtige und unverzichtbare Akteure in Ökosystemen. 

 

10. Die Wahrscheinlichkeit von zoonotischen Pandemien kann in Zukunft verringert werden, indem der Naturschutz und Tierschutz verbessert werden. 

 

(Quelle, alle Autoren und längerer Text: https://www.deutsche-fledermauswarte.org/single-post/2020/04/08/Informationsblatt-Einheimische-Flederm%C3%A4use-und-SARS-CoV-2-erschienen)

 

Der bis jetzt (Stand 10.05.2020) belegte wissenschaftliche Hintergrund ist, dass es Studien gibt, die Coronaviren (Familie Coronaviridae, also entfernt verwandte Viren), aber nicht SARS-CoV-2 in Fledermäusen nachweisen konnten. Auch in Deutschland wurden in mehreren Fledermausarten (Teich-, Wasser-, Bechstein-, Rauhaut- und Mückenfledermaus) andere Coronaviren nachgewiesen (Gloza-Rausch et al. 2008, Drexler et al. 2014). In Fledermäusen wurden auch deshalb viele Coronaviren gefunden, weil Forscher dort besonders intensiv gesucht haben (López-Baucells et al. 2018).

 

Wie genau sich ein Fledermaus-Coronavirus auf eine infizierte Fledermaus auswirkt, und ob Fledermäuse überhaupt Symptome zeigen, ist noch nicht gut erforscht. Fledermäuse haben gegen Viren ein besonders effektives Immunsystem. Das beruht wahrscheinlich auf einer hohen Toleranz gegenüber niedrigen und hohen Körpertemperaturen (ca. 40°C im Flug) und einer geringeren Entzündungsreaktion (Pavlovich et al. 2018). Fledermäuse können so Viren vermutlich länger in sich tragen, ohne krank zu sein, aber sie bilden auch Antikörper gegen Coronaviren, mit denen sie in Kontakt kommen (Drexler et al. 2014). 

 

Genau wie in Fledermäusen, findet man andere Coronaviren auch in anderen Säugetierarten. In Menschen gibt es sieben bekannte Coronaviren, z.B.: MERS-CoV (den Erreger der Lungenkrankheit Middle East Respiratory Syndrome) oder HCoV-229E und HCoV-OC43 (Erreger von gewöhnlichen Erkältungskrankheiten); (Liu et al. 2020). 

 

Bis jetzt ist es nicht gelungen, einen genauen Übertragungsweg und die Verwandtschaft von verschiedenen Coronaviren, die in verschiedenen Tierarten und auch in Menschen vorkommen, nachzuweisen (übrigens auch nicht für SARS-CoV-1 oder MERS-CoV), obwohl gerade viele in Fledermausarten vorkommende Viren daraufhin untersucht wurden (Hu et al. 2017, Zhou et al. 2020). 

 

Das Spike-Protein an der Oberfläche, mit dem SARS-CoV-2 in Wirtszellen eindringt, ist bei verwandten Fledermaus-Coronaviren anders aufgebaut. Deshalb könnten diese Viren nicht so in menschliche Atemwegszellen eindringen wie SARS-CoV-2. Es wird vermutet, dass ein verwandtes Virus sich in einem Zwischenwirt über Jahrzehnte so weiterentwickelt haben könnte, dass es auch Menschen infizieren kann. Die Übertragung würde dann durch engen Kontakt zwischen Menschen und Nutztieren, z.B. in der Fleischverarbeitung, stattfinden (Drexler et al. 2014, Boni et al.2020). Aufgrund der bei uns vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen bei der Fleischverarbeitung ist in Österreich die Übertragung von SARS-CoV-2 durch einen solchen Zwischenwirt sehr unwahrscheinlich (RIS 2006, Abfrage 10.05.2020).

 

Hier noch ein paar Links zum Weiterlesen:

 

https://www.deutsche-fledermauswarte.org/single-post/2020/04/08/Informationsblatt-Einheimische-Flederm%C3%A4use-und-SARS-CoV-2-erschienen

 

https://www.mdr.de/wissen/corona-einheimische-fledermaeuse-102.html?fbclid=IwAR25COIElmQvnN8eZr8Qs7WveVRT7DRk1pgrrF9DG29gCX4zRXq2QQbqR1c

 

https://www.cms.int/en/news/opinion-far-being-our-enemies-bats-need-protection-now-more-ever?fbclid=IwAR3xyuznqESIcepe0xGf9kfYmRpF0QGtLCvolG60UeUM4UxjIHgNsT6a6as

 

https://www.eurobats.org/node/2602

 

https://www.bats.org.uk/about-bats/bats-and-disease/covid-19-and-bats?fbclid=IwAR0C7ikwFQLe1CIQ1Q5-ngo4U7EeENJZllo89NCdpyw-UWCCZKNwONvmjNc

 

https://www.haaretz.com/science-and-health/.premium-once-and-for-all-no-we-didn-t-get-the-coronavirus-from-bats-1.8802454?fbclid=IwAR3iQOLWa3f4Qkhk8kX6Vf7Ylj33B3EGt_PS09qwKO0yYbyZ563v6SB-RdQ

 

https://southeastasiaglobe.com/bats-among-natures-most-misunderstood-animals/?preview_id=73396&preview=true&_thumbnail_id=73416&fbclid=IwAR2VWkccH84lpuE5-9NcDyNcFo83GeXjJiXE25PMbIk-oRSoc1hMmyu0V9Y&pico_new_user=true&pico_ui=login_link

 

https://gbatnet.blogspot.com/2020/04/what-we-know-and-dont-know-about.html?fbclid=IwAR1LE_QmjtyoR7Adeh9ki_q719hrzbdxIqDIwHoO1Wta8aCL0PbuAmoFfao

 

Quellen

 

Boni, M. F., Lemey, P., Jiang, X., Lam, T. T. Y., Perry, B., Castoe, T., ... & Robertson, D. L. (2020). Evolutionary origins of the SARS-CoV-2 sarbecovirus lineage responsible for the COVID-19 pandemic. bioRxiv.

 

Drexler, J. F., Corman, V. M., & Drosten, C. (2014). Ecology, evolution and classification of bat coronaviruses in the aftermath of SARS. Antiviral research101, 45-56.

 

Gloza-Rausch, F., Ipsen, A., Seebens, A., Göttsche, M., Panning, M., Drexler, J. F., ... & Pfefferle, S. (2008). Detection and prevalence patterns of group I coronaviruses in bats, northern Germany. Emerging infectious diseases14(4), 626.

 

Hu, B., Zeng, L. P., Yang, X. L., Ge, X. Y., Zhang, W., Li, B., ... & Luo, D. S. (2017). Discovery of a rich gene pool of bat SARS-related coronaviruses provides new insights into the origin of SARS coronavirus. PLoS pathogens13(11).

 

Liu, Z., Xiao, X., Wei, X., Li, J., Yang, J., Tan, H., ... & Liu, L. (2020). Composition and divergence of coronavirus spike proteins and host ACE2 receptors predict potential intermediate hosts of SARS-CoV-2. Journal of medical virology92(6), 595-601.

 

López-Baucells, A., Rocha, R., & Fernández-Llamazares, Á. (2018). When bats go viral: negative framings in virological research imperil bat conservation. Mammal Review48(1), 62-66.

 

Pavlovich, S. S., Lovett, S. P., Koroleva, G., Guito, J. C., Arnold, C. E., Nagle, E. R., ... & Mühlberger, E. (2018). The Egyptian rousette genome reveals unexpected features of bat antiviral immunity. Cell173(5), 1098-1110.

 

RIS Gesamte Rechtsvorschrift für Fleischuntersuchungsverordnung 2006, Fassung vom 10.05.2020 www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe

 

Zhou, P., Yang, X. L., Wang, X. G., Hu, B., Zhang, L., Zhang, W., ... & Chen, H. D. (2020). A pneumonia outbreak associated with a new coronavirus of probable bat origin. nature579(7798), 270-273.

 

Die siebenundzwanzigste Bat News ist erschienen

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Covid-19 hat nicht nur unsere Lebensweise verändert, sondern auch die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Fledermäuse. Leider nicht im positiven Sinn. Dabei sind ja nicht die Coronaviren in den Fledermäusen das Problem, sondern der Umgang der Menschen mit den Tieren. Wir haben in diesem Heft Argumente aus einer Informationsbroschüre der Deutschen Fledermauswarte abgedruckt, die ihr liebe Fledermausfreunde gerne in Diskussionen verwenden könnt.

 

Auch eine Fledermaus des Jahres wurde von BatLife Europe wieder gewählt.

 

In unserem Verein hat es auch Veränderungen gegeben. Mit Anfang des Jahres hat Frau Dr. Friederike Spitzenberger ihre Funktion als Präsidentin von BatLife Österreich zurückgelegt und die Leitung des Vereins einem jüngeren Team übergeben. Sie wird weiterhin als aktives Mitglied in vielen Projekten der Gesellschaft für Fledermausschutz und -forschung mitarbeiten und wird uns mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer fachlichen Expertise weiterhin eine wichtige Ansprechpartnerin bei allen Fragen rund um Fledermäuse sein.

 

Mein Team und ich freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit für den Fledermausschutz. Mit freundlichen Grüßen,

 

                                                                                      Wolfgang Moche (Präsident)

 

 

 

 

 

Mopsfledermaus zur Fledermaus des Jahres 2020-2021 gewählt

Gefährdete Mopsfledermaus noch in allen Bundesländern Österreichs vertreten

Am 15. Jänner 2020 wurde die Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) zur „Fledermausart des Jahres 2020–2021" gewählt. BatLife Europe, Batlife Österreich, der Landesverein für Höhlenkunde in der Steiermark sowie das Universalmuseum Joanneum bemühen sich um den Schutz dieser Art. Sie werden sich gemeinsam mit Organisationen in über 35 europäischen Ländern in den kommenden zwei Jahren auf die Lösung von Artenschutzproblemen und Öffentlichkeitsarbeit für diese bedrohte Fledermausart konzentrieren. In der Steiermark kommt die Art vor allem im Bergland nördlich von Graz und in den Alpen vor. Peter Sackl, Zoologe am Universalmuseum Joanneum, erforscht sie bereits seit mehreren Jahrzehnten intensiv.

 

Steirische Forschungen

 

In Österreich ist besonders der Schutz von Spaltenquartieren an Gebäuden und von alt- und totholzreichen Laub- und Mischwäldern für die Erhaltung der Mopsfledermausbestände wichtig. Darüber hinaus ergab eine laufende Untersuchung der Entwicklung der Bestände der Mopsfledermaus in der Steiermark seit Mitte der 1970er-Jahre durch Zoologinnen und Zoologen sowie Höhlenforscher/innen des Universalmuseums Joanneum, des Landesvereins für Höhlenkunde in der Steiermark und von BatLife Österreich, dass auch der Klimawandel eine Bedrohung für die Art darstellen dürfte. Diese österreichweit einzigartige Datenreihe zeigt, dass im Verlauf der letzten 40 Jahre die Zahl der überwinternden Tiere in niedrigen Lagen signifikant abnahm, während im gleichen Zeitraum in höheren Lagen eine deutliche Zunahme derselben erfolgte. In der Steiermark befinden sich überregional bedeutende Winterquartiere im mittelsteirischen Karst(Weizklamm, Peggau) und auf der Grebenzen. Nachgewiesene Vorkommen gibt es u. a. auch im Nationalpark Gesäuse.

 

„Da die Art durchschnittliche Überwinterungstemperaturen um 0 °C benötigt, scheint es möglich, dass die Tiere bereits in höhere Gebiete mit niedrigeren Wintertemperaturen ausweichen müssen", so Peter Sackl, Zoologe am Universalmuseum Joanneum, und weiter: „Die vielfältigen Bedrohungen, mit denen die Mopsfledermaus in unserer Kulturlandschaft und zusätzlich durch den Klimawandel konfrontiert ist, zeigen einmal mehr, vor welchen komplexen Herausforderungen ein fachlich fundierter Artenschutz oft steht."

 

Waldnutzung durch Menschen stört die Fledermaus

 

In den meisten europäischen Ländern, darunter Österreich, gilt die Mopsfledermaus als selten und gefährdet. Der massive Verlust von altholzreichen Laubwäldern und die intensive forstwirtschaftliche Nutzung von Waldgebieten, oft einhergehend mit der Entfernung von Totholz, sind wichtige Faktoren beim Rückgang dieser Art, deren Fortpflanzungsquartiere hauptsächlich in Baumhöhlen und -spaltenliegen. Die Verwendung von Kunstdüngern und Schädlingsbekämpfungsmitteln reduziert die Zahl und Vielfalt der als Nahrung notwendigen Insekten und kann zur Vergiftung von Fledermäusen über ihre Beutetiere führen. Aus all diesen Gründen ist die Mopsfledermaus auf EU-Ebene und in den meisten europäischen Staaten streng geschützt.

 

Jasja Dekker, Vorsitzender von BatLife Europe: „Die Art ist in Europa selten und, als eine für alte und vielfältige Wälder typische Fledermausart ist ihr Vorkommen ein guter Indikator für die Gesundheit des Waldökosystems. Diese Art ist in ganz Europa mit ähnlichen Gefährdungen konfrontiert, was zu ihrem Schutz eine enge Zusammenarbeit und Kommunikation auf kontinentaler Ebene notwendig macht. Mit der Wahl der Mopsfledermaus zur ,Fledermausart des Jahres 2020–2021' wollen wir Artenschutzprobleme, aber auch etablierte vorbildliche Verfahren für den Schutz dieser Art überall in Europa aufzeigen."

 

 

 

Die Studie von Peter Sackl zum Vorkommen der Mopsfledermaus in der Steiermark finden Sie unter: Naturkunde

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

 

www.batlife-europe.info

 

www.naturkunde.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kooperation mit Schattenwelt.at

BatLife Österreich freut sich über Kooperation und finanzielle Unterstützung durch den Verein Schattenwelt, dessen Maskottchen eine Fledermaus ist.

 

Auswirkung von Fassadenbeleuchtung auf das Ausflugsverhalten einer Wimperfledermauskolonie

In der Burg Lockenhaus, Burgenland, befindet sich die größte österreichische Wochenstubenkolonie der Wimperfledermaus. Zwecks ihrer langfristigen Erhaltung wird in Kooperation mit dem Naturpark Geschriebenstein-Irottkö und der Burg Lockenhaus ein naturtouristisches Projekt durchgeführt, das eine Dauerausstellung und einschlägige Öffentlichkeitsarbeit umfasst. Darüber hinaus ist diese Kolonie das Objekt wissenschaftlicher Forschung.

In Zusammenarbeit mit Dipl. Biol. Karl Kugelschafter, Chirotec, Lohra/ Deutschland, werden seit drei Jahren mittels Lichtschrankenmessung Phänologie, Bestandsentwicklung und Ausflugsverhalten untersucht. Aufgrund der regelmäßigen Aufzeichnungen gelang es, die Auswirkungen einer einmaligen Fassadenbeleuchtung auf das Ausflugsverhalten zu registrieren.

In der Nacht vom 9. auf 10. Mai 2013 wurde aufgrund eines Missverständnisses die Fassade der Burg, die sonst aus Gründen des Schutzes der Kolonie unbeleuchtet blieb, voll mit einem Scheinwerfer angestrahlt. Wie die Abbildung zeigt, verdoppelten sich in dieser Nacht die Zahlen der Ein- und Ausflüge in die Wochenstube im Vergleich zum früher und später registrierten Normalverhalten. Eine genaue Analyse dieses Vorgangs steht noch aus, es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass die Beleuchtung zu einer massiven Störung der Kolonie führte.

Friederike Spitzenberger

 

Lichtschrankentechnik/ Datenauswertung: K. Kugelschafter, ChiroTec, Lohra